Im Frühjahr 2010 musste der erst 2006 eingerichtete SBS-2003-Server einer ungleich größeren Lösung weichen um dem sprunghaft steigenden Bedarf der Einrichtung gerecht zu werden und die Strukturen zu vereinheitlichen.

Nutzten bis dahin nur die Mitarbeiter der Verwaltung die zentrale IT wurde 2010 seitens comFUSE eine Lösung implementiert die alle Standorte der Einrichtung im Landkreis mit einbezog. Über ein Dutzend Aussenstellen und mehr als 60 Mitarbeiter greifen nun über die von comFUSE vermittelte Osnatel-SDSL-Leitung und das Lancom-VPN-Gateway auf einen Windows 2008 R2 Terminalserver zu und nutzen unter anderem das Office-Paket und Exchange 2010-Dienste. Wo vorher jeder Standort für sich allein kämpfte werden die Daten und das Berichtswesen heute zentral verwaltet, einheitlich abgelegt und regelmäßig gesichert.

Als technische Grundlage dient ein einzelner Server der IBM x3500-Baureihe mit zwei Vierkern-CPUs (8x2GHz/32GB  RAM) und internem SAS-Festplatten-Speicher (6x156GB SAS 10.000rpm 2.5“/RAID6). VMware VSphere Essentials 4.1 dient als Basis zur Virtualisierung von acht virtuellen Windows-Servern (2008 R2-SP1 Enterprise) die sich in zwei Domänen-Controller, Vcenter, Dateiserver, Terminalserver, WSUS- und F-Secure-Policy-Manager-Server sowie einem Exchange 2010-Server gliedern. Zuletzt sichert der virtualisierte Backup-Server mittels Veeam Backup & Replication 5.0 alle VMs der Umgebung auf ein externes NAS-System. Zusätzlich wird ein SAS-Controller in den Backup-Server durchgereicht an dem ein externer LTO4-Streamer angeschlossen ist. Hierauf sichert der Backup-Server die zuvor auf das NAS geschriebenen Veeam-Backups (Disk2Disk2Tape) um eine vollständige dezentrale Kopie aller Daten ständig extern halten zu können. Die IBM-Hardware wurde durch eine fünfjährige 24x7 Serviceoption mit 4h Reaktionszeit seitens des Herstellers abgesichert. Ungebetener Besuch in Form von Würmern, Viren und Spam werden mit den jeweils aktuellen F-Secure-Plattformprodukten in Schach gehalten. Für den aktuellen Update-Stand bei Servern und Clients am Hauptstandort kümmert sich der Microsoft WSUS.

Ein Jahr nach Beginn der Implementierung dieser Lösung schließt die Katholische Jugendhilfe Don Bosco einen unbefristeten Wartungs- und Servicevertrag mit comFUSE ab. Bestandteil des unbefristeten Vertrages ist die regelmäßige Durchführung typischer Wartungsarbeiten (Installation von Updates/Überwachung der Sicherungs- und Leistungsprotokolle) als auch alltäglicher administrativer Aufgaben (Anlagen von Nutzerkonten/Postfächern, Installation von Peripherie). Somit beugt Don Bosco vielen Haftungsrisiken vor und spart die um ein vielfach höheren Ausgaben für einen hauseigenen festangestellten Administrator.

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